THEATER DIE NEUE TRIBÜNE

 

Das " THEATER DIE TRIBÜNE " wurde von Otto  ANDER 1953 gegründet, das Tourneetheater ÖSTERREICHISCHE LÄNDERBÜHNE – THEATER DER SCHULEN bereits 1945. Die TRIBÜNE, die sich im Untergeschoß des CAFÉ LANDTMANN befindet, ist somit die älteste noch bestehende Kleinbühne Wiens und kann auf eine traditionsreiche Vergangenheit zurückblicken.

Viele prominente Schauspieler, Regisseure und Bühnenbildner haben in der TRIBÜNE gearbeitet und auch debütiert, darunter u.a.: Kurt Sowinetz, Peter Matic, G. Korten, Ellen Umlauf, Marianne Schönauer, Alfred Böhm, Gert Fröbe, Wolfgang Gasser, Kurt Sobotka, Dorothea Neff, Eva Zilcher, Hilde Krahl, Nina Sandt, Hans Thimig, Hermann Thimig, Helene Thimig, Vilma Degischer, Erich Padalewski, Heinz Petters, Alfons Haider, Elfriede Ott, Gerhard Bronner, Wolfgang Müller-Karbach, Hermann Kutscher, Albert Ruepprecht, Peter Janisch, Kurt Huemer,....

Unter der Leitung von Karlheinz Wukov (seit 2002) gastierten u.a.: Helga Papouschek, Johanna Thimig, Gabriele Schuchter, Dany Sigel, Christian Brandauer, Heribert Sasse, Lukas Perman, Ernst Stankovski, Heinz Holecek, Hilde Sochor, Gerhard Tötschinger und Hannelore Hoger. Weiters kommt es regelmäßig zu Kooperationen mit dem Konservatorium der Stadt Wien – Privatuniversität / Leitung: Erhard Pauer und dem Max Reinhardt Seminar / Meisterklasse Klaus Maria Brandauer.

Unter den Autoren sei besonders Felix MITTERER hervorgehoben, der am Beginn seiner Karriere in der TRIBÜNE und auch auf Tournee der ÖSTERREICHISCHEN LÄNDERBÜHNE erstmals außerhalb Tirols sein Können präsentierte – sowohl als Autor als auch als Schauspieler („Kein Platz für Idioten“). Weiters brachte der Autor, Regisseur und Schauspieler Norman Stehr im Herbst 2008 eines seiner Stücke in der Tribüne zur Uraufführung. Im Frühjahr 2009 wurde das Stück „Dietrich und Leander“ der Autorin Beatrice Ferolli uraufgeführt, die seit vielen Jahren sowohl als Schauspielerin als auch als Autorin der Tribüne die Treue hält.

Der Tod des Gründers und Direktors Otto Ander und die Übernahme des Theaters durch Karlheinz Wukov, der seit 1980 als Schauspieler in der TRIBÜNE und Administrator der ÖSTERREICHISCHEN LÄNDERBÜHNE  eng mit beiden Institutionen verbunden ist, bringen naturgemäß  Veränderungen mit sich, die sich auch dadurch ausdrücken sollen, daß das "THEATER DIE TRIBÜNE" auf "THEATER DIE NEUE TRIBÜNE" umbenannt wurde.

Obwohl die Übernahme und Umbenennung Symbol für eine Zäsur mit der vorangegangenen Leitung und deren künstlerischen Auffassung vom Theater bedeutete, wird die Tradition und die Vergangenheit nicht geleugnet, im Gegenteil sie ist Ansporn dafür gewesen, daß sich die NEUE TRIBÜNE ihren Platz in der Wiener Theaterlandschaft geschaffen hat.

Die NEUE TRIBÜNE will daher in Zukunft den Anspruch erheben, modernes, zeitgemäßes, zeitgenössisches Theater zu realisieren. Für Stücke mit kleiner Besetzung besonders geeignet, schafft die Nähe zwischen Zuschauerraum und Bühne eine Intimität zwischen den Schauspielern und dem Publikum, die einen besonderen Reiz darstellt.

Die NEUE TRIBÜNE erklärt sich stets auf der Suche nach Uraufführungen und nach Entdeckungen: Bühne für neue Talente, sei es Schauspieler, Tänzer, Musiker, Schriftsteller, Regisseure oder Bühnenbildner.
Lebendiges, heutiges Theater, das nicht versucht mit den großen Bühnen wie dem Burgtheater, dem Volkstheater oder der Josefstadt zu konkurrieren, sondern eine interessante Alternative bietet.

In Zusammenarbeit mit der ÖSTERREICHISCHEN LÄNDERBÜHNE- THEATER DER SCHULEN sollen auch Schüler und jugendliches Publikum für das Theater begeistert werden.

Weiters werden Leseabende, Buchpräsentationen sowie – auf Grund der ausgezeichneten Akustik - auch Lieder – und Musikabende veranstaltet.  So soll auch über mehrere Sparten neues Publikum angelockt und zu Freunden der NEUEN TRIBÜNE gemacht werden.

 

Technische Daten:    

Bühne:   Breite:  4,50 m
              Tiefe:   7,50 m
              Höhe:   2,20 m  bis  2,50 m  (Gewölbe)

Bestuhlung:  120  Sitzplätze 
 

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